Hochwasser in Staßfurt im April 1994

Am 15.04.1994 früh um 4:45 Uhr weckte mich meine Tochter mit einem Hilferuf, "hier fährt ein Lautsprecherwagen durch die Straßen, es droht von Güsten her eine Hochwasserkatastrophe." Ich bewaffnete mich mit meiner Videokamera und hielt alle betroffenen Gebiete in Bild und Ton fest. Aus diesen Aufnahmen haben ich dann einen 50 Minuten langen Videofilm geschnitten und nachträglich vertont und kommentiert. Später habe ich diesen Videofilm digitalisiert und auf CD's gebrannt, die auf fast jeden DVD-Player abspielbar ist.
Aus diesen Aufnahmen habe ich einige Bilder entnommen, die ich hier vorstellen möchte.



Hochwasser in der Salzhofstraße


Die Bahnbrücke in der Wassertorstraße. Diese Straße hatte an diesen Tagen ihren Namen zu recht.


Die andere Seite der Bahnbrücke. Der hohe Fußgängerweg war nur noch beschwerlich nutzbar.


Auch die Lagerhallen der ehemaligen Lebensmittel GhG in der Bernburger Straße waren "bewässert".


Hier hat die "Adamsvilla in der Bernburger Straße den Rest bezüglich der Baufälligkeit bekommen.


Die angesprühten Figuren an der Stadtbibliotek hatten auch schon nasse Füße.


Hochwasser auf einem Grundstück in der Friedensstraße. In der Wohnung stand das Wasser 10 cm hoch.


Vor dieseser Garage hat man Sandsäcke gelegt, damit das Wasser nicht wieder heraus kann. Oder?


An der weißen Stelle dieses Hauses sieht man, wie hoch das Wasser in der Bernburger Straße stand.


Auch die Grenzstraße war stark betroffen.


Der Güterbahof vollkommen überschwemmt. Der Zugverkehr wurde an diesen Tagen eingestellt.


Ein mutiger Fußgänger wollte noch in der Gaststätte "Hofjäger" sein Bier trinken, natürlich mit Gummistiefeln.


Die Lehrter Straße hatte die Form eines Flußbettes. Die Sandsäcke sahen aus wie eine Uferbefestigung.


Die Bürger im Güstener Weg waren mit am schlimmsten betroffen. Das schöne Auto.


Der Baukran für das "Traumschiff" hatte sich durch den aufgeweichten Grund schief gestellt. Mit einen Superautodrehkran aus Köln wurde der Auslegen des Baukranes abgebaut.


Auch das Klärwerk in Hecklingen war überschwemmt. Dadurch war die Stromversorgung ausgefallen. Hier mußte ein Notstromaggregat installiert werden.


Rechts das sog. Traumschiff. Jetzt war es ein richtigen Schiff, es schwamm auf dem Wasser.


Mit diesen Hubschrauber wurde das Hochwassergebiet aus der Luft bewacht.


Die Lehrter Straße ein See. Auch die Tankstelle im Hintergrund war betroffen.


Rechts das sog. Traumschiff. Jetzt war es ein richtigen Schiff, es schwamm auf dem Wasser.


Ein Luftbild vom Hochwasser betroffenen Staßfurt.


Die Mauer Ecke Grenz-Bernburger Straße war unterspült und dadurch eingestürzt.


Die Medien berichteten in diesen Tagen viel über Staßfurt. Dieser Herr wußte eine Erklärung über die Ursache des Hochwassers. In Staßfurt fließen 2 Flüsse zusammen, die Bode und die Egelner Mulde. (MDR)


Burkhard Holland berichtete für die ARD.



Die Moorstraße


Die neu erbauten Häuser in Neundorf am Gänseanger standen schon nach kurzer Bauzeit unter Wasser.


Die Bewohner in der "Neuen Welt" konnten ihre Häuser nur noch mit dem Boot verlassen.


In der Steinstraße Ecke Post war gerade die Straße aufgeschachtet. Ein Leckerbissen für das Hochwasser.


Die Gegend um die Post war überschwemmt.


Viel hat nicht gefehlt, dann wäre die Parkstraße voll gelaufen.


Mit einer Hochdruckpumpe wurde das Wasser aus den Kellern des Krankenhauses abgepumpt und über die Bode zerstäubt.


Die Straßenbelege wurden durch das Hochwasser zerstört. Hier die Bernburger Straße.


Hier sieht man noch einmal das schwimmende Traumschiff.


Hier werden die Bewohner der Sülzestr. dicht an der Bode versorgt.


Zum Schutz der vielen Schläuche wurde hier vom technischen Hilfswerk eine Schlauchbrücke gebaut.


Auch der allen Staßfurtern bekannte Bahnübergang in der Güstener Str. war bewässert.


Auf dem Sportplatz konnte man nur noch Wasserball spielen.


Ein Blick auf den unteren Teil der Steinstraße. Der gefährdeteste Teil von Staßfurt konnte wasserfrei gehalten werden.


Hier sieht man noch einmal die Lehter Straße mit der Tankstelle.


Das Staßfurter Wehr, überschwemmt!


Hier ein Wetterbericht von der ARD extra für Staßfurt, Barby und Calbe.


Der untere Teil der Steinstraße war im März 1947 völlig überschwemmt.

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