Internetlexikon

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Account: Bezeichnung für die Regelung der Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk oder einer Mailbox.
Ein Account enthält dabei in der Regel den Benutzernamen und das Paßwort, und beide müssen vom Anwender vor Benutzung des Systems eingegeben werden.

Administrator: Bezeichnung für einen Systemverwalter in einem Netzwerk, der uneingeschränkte Zugriffsrechte hat, und für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerkes zuständig ist. Bei Mailboxen oder Internet-Servern nennt man die Administratoren auch --> Sysop

Adresse: Ähnlich einer Postanschrift dient eine Adresse zur Lokalisierung eines Anwenders
(--> E-Mail-Adresse) oder eines Rechners im Netz -->IP-Adresse).

AKA: Abkürzung für: ,,Also known as" oftmals Bezeichnung für eine weitere Adresse oder einen alternativen Benutzernamen, unter der ein User zu erreichen ist.

Akustikkoppler: Vorreiter des Modems. Ein Akustikkoppler wird mittels Gummimuffen auf einen gewöhnlichen Telefonhörer aufge-steckt. Nachteil von Akustikkopplern ist hauptsächlich die relativ niedrige Übertragungsgeschwindigkeit. In der Regel liegt diese bei 300 Bit/s. Die schnellsten Akustikkoppler erreichen maximal 1200 Bit/s.

Archie: Ein Suchsystem im Internet, das laufend erreichbare --> FTP-Server anwählt und alle darauf enthaltenen und abrufbaren Dateien in einer Datenbank verwaltet. Der Zugriff auf einen Archie-Server erfordert spezielle Software (etwa das Sharewareprogramm WS-Archie) und stellt die beste Möglichkeit dar, eine bestimmte Datei irgendwo im Internet zu finden.

AT-Befehle: Kommandosprache zur Modemansteuerung. Der AT-Befehlssatz, bei dem die Kommandos durch ein ,,AT" für ,,Achtung" (,,Attention") eingeleitet werden, wird am häufigsten zur Steuerung von Modems verwendet.
Die Grundfunktionen sind dabei weitgehend nach dem Firmenstandard des amerikanischen Modemherstellers Hayes normiert. Durch die seit Ein-führung der ersten Hayes-Modems weiterentwickelten Funktionen haben sich nicht genormte Abweichungen vom Ur-Standard gebildet.

Authorization: --> Berechtigung

AFAIK: Im --> Chat oder bei den --> E-Mails gebräuchliche Abkürzung für ,,As far as I know", was bedeutet: "soweit ich weiß".

AFK: Vor allem im --> Chat gebräuchliche Abkürzung für ,,Away From Keyboard", was heißt: ,,Bin kurz weg von der Tastatur".

Attachment: Bedeutet wörtlich übersetzt ,,Anhängsel" oder ,,Anlage". Bezeichnet die Kombination einer E-Mail mit einer ihr angehängten Binärdatei.

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Baud: Baud ist ähnlich Bit/s eine Maßeinheit für die Schrittgeschwindigkeit bei der Datenübertragung, die nach dem französischen Techniker E. Baudot (geb. 1845, gest. 1903) benannt wurde. Ein Baud ist dabei ein Schritt pro Sekunde und gibt auf einem Kanal die Anzahl der Zustandsänderungen in der Sekunde an. Wird oft verwechselt mit der Maßeinheit --> BPS.

Benutzererkennung: Identifikation eines Anwenders in einem Netz oder Online-Dienst. Das kann ein --> Realname, ein -->Pseudonym oder auch eine Zahlenfolge sein (so etwa bei -->Compuserve).

Berechtigung: auch: Authorization. Das Recht eines Anwenders, auf bestimmte Daten nur mit definier-ten Funktionen wie Lesen, Ändern, Einfügen oder Löschen zuzugreifen. Diese Rechte werden von einem --> Administrator vergeben.

Binär: Binär wird im Zusammen-hang mit Zahlensystemen gebraucht und bezeichnet ein System, das nur zwei Zahlen, nämlich 1 und 0, kennt. Daneben ist auch der Ausdruck ,,duales System" gebräuchlich.

Binärdatei: Bezeichnet eine Datei, die nicht nur druckbare Zeichen ent-hält (Textdatei), beispielsweise Programmdateien, Grafiken oder Archivdateien. Der Versand von Binärdateien in eigentlich textorientierten Bereichen des Internet (--> Newsgroups, --> E-Mail) erfordert einige technische Finessen, etwa eine -->UUE-Kodierung.

Bits/s: Abkürzung für Bits pro Sekunde, auch: BPS. Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit, etwa eines Modems. Acht Bits/s ent-sprechen einem Zeichen (Byte) pro Sekunde. Wird häufig fälschlicherwei-se als ,,Baud" angegeben.
BPS: --> Bits/s

Breitbandnetz: Bezeichnung für ein Übertragungsnetz mit einer Band-breite, die über dem des Fernsprech-netzes liegt. Hierzu zählen Leitungs-systeme mit einer Übertragungsrate von mindestens 1 MHz, wobei die Übertragung beispielsweise auch drahtlos via Satellit oder aber über Koaxialkabel oder Glasfaserkabel erfolgen kann.

BZT-Zulassung: Alle Geräte. die an ein deutsches Postnetz angeschlos-sen werden, etwa Modems, Telefone oder Anrufbeantworter, müssen eine BZT- Zulassungsnummer tragen (ein Aufkleber mit einer Nummer und einem Adler); die meisten der im Handel erhältlichen Modems verfügen über diese Zulassung des Bundesamts für Telekommunikation.

bbl: Abkürzung für ,,Be Back Later". Wird vor allem beim Chatten verwendet und bedeutet: ,,Bin später wieder zurück".

Blue Ribbon: Protestzeichen gegen die Zensur im Internet; eine Initiative gegen das - mittlerweile revidierte - neue amerikanische Kommunikationsgesetz, den sogenannten Computeranstandserlaß:
es fordert mit schwarz hinterlegten Webseiten und einer blauen Schleife weltweit zum Protest auf.

Bounce: englisch für ,,aufprallen", "zurückprallen"): Bezeichnung für die Rücksendung einer E-Mail wegen eines Fehlers.

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Carrier: Grundton, den ein Modem zusammen mit den modu-lierten Daten während der Verbindung sendet. Beim Verbindungsaufbau bestimmt der Carrier die Übertra-gungsgeschwindigkeit und -norm.

CCC: Abkürzung für den Chaos Computer Club, einer bundesweiten Vereinigung von Hackern, die durch zahlreiche spektakuläre Aktionen von sich reden gemacht hat. So etwa 1987 durch das Eindringen bei der amerika-nischen Weltraumbehörde. Ihr Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf mögliche Fehler, Schwächen oder Gefahren von Computersystemen hinzuweisen.

Chat: Englischer Begriff für die Unterhaltung zweier Anwender mittels Tastatur und Bildschirm. Das funktioniert mit einer direkten Verbindung beider Rechner per Modem, durch die Nutzung entspre-chender Funktionen von Online-Diensten (etwa--> Compuserve oder
--> America Online) und im Internet via --> IRC.

CIS: Abkürzung für CompuServe Information Services; offizieller Name des --> Compuserve-Dienstes.

CompuServe: Amerikanischer --> Online-Dienst mit weltweit etwa 2 Millionen Mitgliedern und mehreren Einwahlknoten in Deutschland.

Conference: englisch für ,,Konferenz"; entspricht einem --> Chat mit mehr als zwei Teilnehmern

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DCE: Kurzform für Data Communication Equipment und englische Bezeichnung für eine Datenübertragungseinrichtung (etwa ein Modem).

DFÜ: Abkürzung für Daten-Fernübertragung und Bezeichnung für das Übertragen von Daten über große Entfernungen, beispielsweise für ein Modem.

DFÜ-Netzwerk: Modul in Windows 95, das den PC per Modem oder ISDN-Karte mit einem anderen Netzwerk verbindet. Das DFÜ-Netzwerk ist eine Möglichkeit für Windows-95-Anwender, Verbindung zum Internet zu bekommen.

DNS-Server: Jeder Rechner im Internet verfügt über eine eindeutige --> IP-Adresse, die aus vier Zahlen nach dem Muster 123.123.123.123 besteht. Damit sich Internet -Anwender, die zum Beispiel zu einem bestimmten Rechner im --> WWW gelangen möchten, sich nicht die Nummern merken müssen, sind vielen IP-Adressen auch numerische Bezeichnungen, wie etwa www.microsoft.com zugeordnet. Ein DNS-Server enthält eine Datenbank all dieser Zuordnungen und wird automatisch bei der Eingabe einer Klartext-Adresse nach der dazu passenden IP-Adresse gefragt.

Domain: Ein Teilnetz in einer größeren Netzwerkumgebung (wie dem Internet oder einem Firmennetz). Der Domain-Name ist Bestandteil einer jeden Internet-Adresse (uni-stuttgart. de).

Domain-Name-Server: --> DNS-Server

Download: Oberbegriff für das Übertragen (,,Herunterladen") von Dateien aus einem Online-Dienst oder einer Mailbox in den eigenen Computer. Umgangssprachlich oft als ,,Saugen" bezeichnet.

Durchsatz: Genauer: Daten-durchsatz; bezeichnet die Datenmenge eines Modems, die pro Zeiteinheit tatsächlich übertragen wird, gemessen in --> Bits/s.

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E-Cash: --> Electronic Cash

Electronic Cash: Zahlungs-system, das künftig in Online-Diensten und dem Internet eingeführt werden soll und dem Prinzip der Kreditkarte ähnelt.

E-Mail: Kurzform für Electronic Mail; übersetzt: ,,Elektronische Post"; die meistbenutzte Funktion des Internet. Elektronische Briefe sind in der Regel Textmitteilungen, die inner-halb eines Kommunikationsverbundes (Online-Dienst, Firmennetz oder Internet) von einem Teilnehmer zum anderen geschickt werden können. Es müssen hierfür nicht beide Teilnehmer gleichzeitig mit dem Netz verbunden sein; der Absender muß lediglich die --> E-Mail-Adresse des Empfängers kennen und schickt die Nachricht an dessen --> Postfach.
E-Mails können, etwa durch UUE--Kodierung, auch --> Binärdateien enthalten.

Emoticon: Kunstwort aus Emotional und Icon, was wörtlich bedeutet: Symbol, das Gefühls-zustände ausdrückt. Andere Bezeichnung für ein --> Smiley.

E-Mail-Adresse: Analog zu herkömmlichen Postanschriften erhalten Teilnehmer eines Online-Dienstes, einer Mailbox oder des Internet eine Adresse, an die man
--> E-Mail-Nachrichten schicken kann. Die E-Mail-Adresse verweist nicht auf den Rechner des Adressaten. sondern auf sein --> Postfach beim Online-Dienst oder --> Provider. Innerhalb von Online-Diensten ent-spricht die E-Mail-Adresse der --> Benutzerkennung des jeweiligen Anwenders. Im Internet wird noch
eine Zeichenfolge angehängt, die in der Regel aus dem Zeichen @ (gesprochen ,,at") und dem Namen der--> Domain besteht. Ein Beispiel für eine Internet-E-Mail-Adresse:
billgates@microsoft.com.

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FAQ: Abkürzung für Frequently Asked Questions (Häufig gestellte Fragen). Hinter dem Begriff verbirgt sich meist eine Textdatei mit wichti-gen Fragen und Antworten zu einem Hard- oder Softwareprodukt. FAQs werden entweder von einem fachkun-digen Anwender, der Supportab-teilung einer Firma oder in einer Gemeinschaftsproduktion vieler Quellen zusammengefaßt.

Filetransferprotokoll: Um Dateien sicher über das Telefonnetz zu übertragen, ist ein Protokoll erforderlich. Das ist ein Verfahren, übertragene Datenblöcke mit einer Prüfsumme zu versehen, nach dem Transfer auf Vollständigkeit zu über-prüfen und gegebenenfalls eine Wiederholung zu veranlassen.

Finger: Über den Internet-Dienst ,,Finger" kann man alle Teilnehmer ausfindig machen, die zur Zeit auf einem bestimmten Server eingeloggt sind. Die eingeloggten Teilnehmer werden dabei zusammen mit ihrer Internet-Adresse aufgelistet.

Flame: Flame (englisch für ,,Flamme") bezeichnet eine E-Mail oder eine Antwort in einem Diskussionsforum, die emotional gefärbt, manchmal sogar beleidigend ist, und in der Regel mit der Diskussion oder dem urprünglichen Thema gar nichts zu tun hat. Typisches Beispiel: Ein Anwender stellt eine technische Frage an ein Diskussionsforurn und erhält als Antwort den Hinweis eines anderen Anwenders, daß die Frage zu dumm für einen Internet-Teilnehmer sei. Flames sind gerade im Sinne der --> Netiquette nicht gern gesehen.

FTP-Server: FTP ist das --> File-transferprotokoll, das im Internet zum Einsatz kommt. FTP-Server sind  Internet-Rechner, die dieses Protokoll benutzen und Dateien, Verzeichnisse oder sogar ganze Festplatten Internet- Anwendern für den --> Download zur Verfügung stellen. Auf einem FTP--Server muß man sich zunächst anmel-den (--> Login), woraufhin dann die --> Zugriffsrechte auf bestimmte Verzeichnisse geregelt werden. Auf vielen FTP-Servern kann man sich mit der--> Benutzerkennung  "Anonymous" und der eigenen E-Mai1-Adresse als Passwort anmelden. Für die Verbindung zu einem FTP--Server braucht man entweder ein spezielles Programm (etwa WS-FTP) oder einen guten --> Web-Browser.

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Gateway: Gateway bedeutet wörtlich etwa: Einfahrt, Eingang, Übergang, und bezeichnet die Schnittstelle zwischen zweierlei Kommunikationssystemen, etwa den Mailboxen und Online-Diensten, die dabei mit unterschiedlicher Systemsoftware betrieben werden. Daß man aus Online-Diensten wie Compuserve oder AOL E-Mails an das Internet schicken kann, liegt daran, daß ein entsprechendes Gateway zwischen den Netzen existiert.

Gruppe:--> Newsgroup

Gastzugang: Ein Begriff aus dem Bereich der Mailboxen. Man spricht von einem Gastzugang, wenn ein unverbindlicher und kostenfreier Zugang zur Mailbox gewährt wird, bei dem sich der Gast erst einmal in Ruhe über das Angebot informieren kann. Um sich als Gast anzumelden, muß als Benutzername sowie als
Paßwort meist über die Tastatur noch ,,Gast", ,,Guest" oder ,,Anonymus" eingegeben werden.

Gopher: Gopher ist die Bezeichnung für einen speziellen Informationsdienst im Internet: wörtlich übersetzt heißt es ,,Maulwurf" und ist als Kunstwort aus ,,Go" und ,,For" gebildet, was eigentlich ,,etwas holen" bedeutet. Gopher ist ein menügesteuertes Hilfsprogram m mit dem sich auf die großen Datenbestände im Internet zugreifen läßt, ohne daß die jeweilige Internet-Adresse bekannt sein muß. Mit Hilfe von Gopher können unter anderem Dateien über--> FIP geladen und Datenbankabfragen per -->WAIS durchgeführt werden. Gopher wird mittlerweile jedoch durch die intelli-genten Suchsysteme wie --> Lycos oder --> Yahoo im --> WWW weitgehend abgelöst.

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Hacker: Der Begriff ,,Hacker" ist von der Lieblingsbeschäftigung einiger Computerfreaks nämlich dem Ausprobieren neuer Zugangsberechtigungen bei Großrechneranlagen und dem Testen von Paßwörtern durch ,,Herumhacken" auf der Tastatur abgeleitet. Als Hacker bezeichnet man ausgesprochene Computerspezialisten hauptsächlich im DFÜ-Bereich.

Handshake: Ein Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluß über die serielle Schnittstelle, etwa zwischen Modem und PC, kontrolliert. Man unterscheidet dabei zwischen Hardware- und Software -Handshake. Ersteres schaltet eine bestimmte Leitung (RTS/CTS) am seriellen Anschluß, um den Datenfluß anzuhalten oder zu starten. Zweiteres benutzt in den Datenstrom eingefügte Steuerzeichen (XON/XOFF).

Hayes-Befehle: --> AT-Befehle.


Hit: engl. für ,,Treffer"; Bezeichnung für den Zugriff auf eine Seite im --> WWW . Manche Anbieter von WWW-Seiten zählen die Zugriffe auf ihre Seiten, um festzustellen, wie stark ihr Angebot genutzt wird.

Homepage: Die erste Seite eines Angebots im --> WWW. In der Regel erfüllt die Homepage die Funktion eines Inhaltsverzeichnisses des gesamten WWW-Angebots des jeweiligen Anbieters (auch WWW--Seiten von Privatpersonen, die sich und ihre Interessen im WWW präsentieren, werden Hornepage genannt). Sitzen mehrere --> HTML-Seiten in einem Verzeichnis eines WWW-Servers, wird immer die Seite mit dem Dateinamen INDEX.HTM zur Homepage.

HTTP: Das Übertragungsprotokoll "HTTP" (Abk. für "Hypertext Transfer Protocol"; "Hypertext Übertragungsprotokoll") dient der Übertragung von --> HTML - Dokumenten im --> WWW.

HTML: Abkürzung für ,,Hypertext Markup Language"; Bezeichnung für eine Kodierungssprache, die Inhalt und Formatierung von --> WWW--Seiten definiert. HTML ist eine Programmiersprache, die logische Komponenten innerhalb eines Dokuments, wie Headlines, Bilder, aber auch --> Links und andere Cornputerbefehle, definiert. So gibt es zum Beispiel Befehle zum Darstellen von Tabellen oder zum Schrägstellen von Worten. Ein --> WWW-Browser verarbeitet diese Befehle und zeigt die Ergebnisse auf dem Bildschirm an. Alle Querverweise und Formatierungen werden durch HTML-Befehle im Text erzeugt. Diese Verweise dienen dazu, verschiedene Seiten mehrerer Dokumente miteinander zu verbinden.

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Impulswählverfahren: DasPuls- oder Impulswahlverfahren dient zur Weitergabe der Rufnumrner an die
Vermittlungsstelle. Jeder Ziffer der Rufnummer wird dabei eine bestimmte Anzahl von Impulsen zugeordnet. Auch in Deutschland wird es nach und nach mit der Modernisierung der Vermittlungsstellen der Telekom durch das --> Tonwählverfahren abgelöst.

lnaktivitätstimer: Ein Inaktivitätstimer trennt eine bestehende Datenverbindung automatisch, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit keine Daten mehr übertragen werden.

Internet: Abkürzung für ,,International Network" und eine allgemeine Bezeichnung für ein großes Weitbereichsnetz das sich aus vielen kleinen lokalen Netzwerken zusammensetzt. Ursprünglich wurde das Internet in den sechziger Jahren vom amerikanischen Verteidigungs-ministerium entwickelt, um ein Computernetz ohne zentralen Server einzurichten das durch einen militärischen Schlag nicht zu zer-stören ist. Nach und nach schlossen sich wissenschaftliche Institute, Universitäten und Großfirmen an. Mittlerweile kann jede Privatperson über einen --> Provider den eigenen PC per Modem oder ISDN-Karte mit dem Internet verbinden.
Das Internet ist inzwischen das weltweit größte Computernetz. Es besteht aus über 35.000 Einzelnetzen und ,,beheimatet" mittlerweile über 35 Millionen Benutzer.
Das Internet ist nicht kommerziell und besitzt auch keine klare Gliederung. Jeder lokal im Internet angeschlossene Rechner fungiert gewissermaßen als selbständiger Server. Eine zentrale Verwaltung oder Koordination ist nicht vorhanden. Wer heute vom Internet spricht, meint damit nicht nur den physikalischen
Zusammenschluß weltweit verstreuter Rechner, sondern eben ganz bestimm-te Server, die Daten in bestimmten Formaten für den allgemeinen Zugang bereithalten. Ganz wichtig ist hier das --> World-Wide-Web.

IRC: Abkürzung für ,,lnternet Relay Chat", ein Dienst im Internet, der auf speziellen IRC-Servern (wie etwa rc.eskimo.com) das Unterhalten zwischen Internet-Teilnehmern (--> Chat) mittels geeigneter Software (zum Beispiel das Sharewareprogramm mirc) ermöglicht.

ISDN: Kurzform für ,,Integrated Services Digital Network" was wört-lich "dienstintegriertes Digitalnetz" bedeutet.
ISDN ist also die Bezeichnung für ein digitales Fernsprechnetz, das für gewöhnliche Telefongespräche, DFÜ, Fax und weitere Dienste, wie zum Beispiel Videokonferenzen, konzipiert worden ist. ISDN bietet dabei eine weit höhere Leistungsfähigkeit als das herkömmliche analoge Fern-sprechnetz.
ISDN ist ein internationaler Standard, auf den alle bisherigen und künftigen Netze überstellt werden.
Die ISDN-Leitung besteht aus zwei Basiskanälen, über welche jeweils 64 KBits übertragen werden können, sowie einem Steuerkanal, der mit 16 KBits die Steuerdaten übermittelt. Während im normalen Telefonverkehr Sprache in analoge elektrische Schwingungen umgewandelt und über den Draht geschickt wird, zerlegt ISDN die Schwingungen in exakt definierte Abschnitte und überträgt diese dann digital.
Um sich per ISDN mit einem Online-Dienst oder einem Internet-Provider zu verbinden, muß dieser einen entsprechenden Zugang bereitstellen.

Internet-Kennung: Die letzte Zeichenfolge eines --> Domain -Namens. Aus ihr geht entweder das Land hervor, in der die Domain steht, oder die Art des Teilnetzes:
at: Österreich
au: Australien
ca: Kanada
ch: Schweiz
de: Deutschland
fi: Finnland
fr: Frankreich
nl: Niederlande
uk: Großbritannien
com: kommerzielle Organisation, etwa    compuserve.com
edu: amerikanische Bildungseinrichtung, etwa eine Universität
gov: amerikanische Regierungsstellen
net: Netzwerkorgani sation
mil: US-Verteidigungsministerium
org: sonstige nicht-kommerzielle Organisation.

IP-Adrese: Bei Netzwerken, die mit dem -->TCP/IP-Protokoll arbeiten, also auch im Internet, ist jeder angeschlossene Rechner über eine numerische Adresse identifiziert. Eine IP-Adresse besteht aus vier durch einen Punkt getrennten Zahlen, die jeweils einen Wert zwischen 0 und 255 annehmen können. Eine typische IP-Adresse ist 123.231.123.213. Auch der Rechner eines Anwenders, der sich über einen --> Provider in das Internet einwählt, erhält eine IP-Adresse; das ist dann entweder immer die gleiche (statische IP-Adresse)oder bei jedem Verbindungsaufbau eine neue (dynamische IP-Adresse).

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JK: Abkürzung für ,,Just Kidding" bedeutet wörtlich: ,,war bloß so ,um Spaß": findet in Diskussionsgruppen oder im Chat Verwendung.

Java: Bezeichnung für eine von Sun entwickelte plattformunabhängige Programmiersprache auf der Grundlage von C++ mit der ohne viel Aufwand unterschiedlichste Anwendungen, sogenannte ,,Applets" geschrieben werden können, die dann anschließend mit einem Java-Compiler optimiert werden. Vor allem Anwendungen im
--> WWW die über die bloße Gestaltung von --> HTML-Seiten hinausgehen, etwa Online-Datenbanken, werden meist in Java geschrieben.

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Konferenz: Bezeichnung für eine Kommunikation zwischen Anwendern mit Hilfe der Tastatur und des Bildschirms. Konferenzen finden entweder in Mailboxen, Online-Diensten (etwa Compuserve oder AOL) oder dem Internet (--> IRC) statt. Gegenüber dem --> Chat ist die Teil-nehmeranzahl bei einer Konferenz nicht auf zwei Anwender beschränkt, sondern je nach System können teilweise mehrere Dutzend Anwender gleichzeitig an einer Konferenz teilnehmen. Es gibt sowohl öffentliche Konferenzen, an der sich jeder Anwender beteiligen kann, als auch private Konferenzen, die auf bestimmte Anwender beschränkt sind.

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Link: Querverweis auf ein weiteres Informationsangebot im WWW, meist in Form einer HTML-Seite. Ein Link ist in der Regel in farblich abgesetztem Text, oft aber auch in Form einer Grafik zu erkennen. Ein Klick auf einen Link sorgt dafür, daß der --> WWW-Browser die zugehörige Seite aufruft, wobei es gleich bleibt, ob sieh diese nur in einem anderen Verzeichnis des angewählten Servers oder auf einem ganz anderen Rechner im Internet befindet.

Login: Das Anmelden und das Authentisieren eines Anwenders in einem Netzwerk oder einem anderen Kommunikationssystem wie einem Online-Dienst oder einer Mailbox. Die Login-Prozedur umfaßt dabei den gesamten Vorgang: vom Wählen der Telefonnummer des Online-Dienstes oder lnternet-Providers über diverse Paßwort-Abfragen bis hin zum geschlossenen Verbindungsaufbau.

Logoff: Gegenteil von--> Login, das ist das Beenden der Datenverbindung zu einem Server oder einem Online-Dienst.

Lycos: Ein populärer Suchdienst im WWW. Wer ein bestimmtes Thema im World Wide Web sucht, kann unter www.lycos.com nach Schlagworten oder Themenbereichen recherchieren.

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MaiIbox: 1. Bezeichnung für ein Postfach bei einem Online-Dienst oder--> Provider, also ein spezielles Verzeichnis zur Aufbewahrung und zum Transport von --> E-Mails.
2. Oftmals von Privatpersonen betriebener Rechner mit entsprechender Software, zu dem man sich entweder gegen eine Gebühr oder kostenlos per Modem verbinden kann, um mit anderen Anwendern Nachrichten oder Dateien auszutauschen. Im Prinzip funktioniert eine Mailbox wie ein --> Online-Dienst, besteht aber meist nur aus einem einzigen Rechner mit entsprechend begrenzter Kapazität.

MFV: Abkürzung für ,,Mehrfrequenzwahlverfahren", entspricht dem --> Tonwahlverfahren.

MIME: Abkürzung für ,,Multipurpose Internet Mail Extensions", ein Kodierungs-Standard für die Kombination von E-Mails mit Binärdateien. Wenn sowohl Absender als auch Adressat über ein MIME-fähiges E-Mail-Programm (etwa MS-Exchange) verfügen, können Sie einfach beliebige Dateien in Nachrichten einbinden, ohne sich um das Kodieren oder Dekodieren zu kümmern.

Modem: Abkürzung für ,,Modulator-Demodulator". Ein Modem ist das Gerät, welches die Verbindung zweier Rechner über die Telefonleitung erlaubt, indem es die digitalen Daten eines Computers in analoge Signale (Töne) umwandelt und über die Telefonleitung schickt. Entsprechend kann es auch die empfangenen Signale wieder in digitale Daten für den Computer zurückverwandeln. Modems gibt es als externe Geräte, die über die serielle Schnittstelle mit dem PC verbunden werden, und als Steckkarten, die direkt in den Rechner eingebaut werden.

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Name-Server: --> DNS-Server

Netiquette: Die Netiquette (von ,,Net-Etikette") ist der Knigge des Internet und enthält Grundregeln zum
Umgang mit anderen Netzteilnehmern. regelt also sozusagen den guten Ton im Internet. Grobe Ver-stöße gegen die Netiquette werden bisweilen sogar von den Systembe-treibern mit dem Ausschluß aus dem jeweiligen System geahndet. Die Netiquette verbietet:

· persönliche Beleidigung und grobe Verletzung religiöser, weltanschaulicher oder auch ethischer Empfindungen anderer        Netzteilnehmer
· kommerzielle oder politische Werbung
· rassistische und faschistische Äußerungen
· Aufforderungen zu Gewalttaten und kriminellen Delikten

In Großbuchstaben zu schreiben ist übrigens ebenfalls verpönt, weil dies im Netz als ANSCHREIEN verstanden wird. Üblicherweise duzt man sie im Netz, außerdem sollte man sich immer kurz fassen. Auch das Verfassen von --> Flames verstößt gegen die Netiquette.

News: Bezeichnung für Neuigkeiten und Nachrichten aller Art, die in einzelnen Themengebieten zusammengefaßt werden, und welche die  --> Newsgroups bilden.

Newsgroup: Bezeichnung für eine Diskussionsgruppe oder ein Forum zu einem bestimmten Thema im --> Usenet, über das sich die Anwender öffentlich austauschen können. Im Unterschied zur E-Mail werden die Beiträge nicht direkt an die Adresse eines bestimmten Teilnehmers geschickt, sondern alle Teilnehmer können sie bei Bedarf abrufen. Newsgroups sind die Schwarzen Bretter des Internet, einige davon sogar im wahrsten Sinne des Wortes, sind es doch
bestimmte Newsgroups, die das Internet wegen ihres pornographischen oder rassistischen Inhalts in Verruf gebracht haben. Grob geschätzt gibt es derzeit etwa 18000 verschiedene Newsgroups.

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Offline: Bezeichnung für den Zustand nach einer beendeten oder abgebrochenen Verbindung mit einem Online-Dienst oder einer Mailbox.

Offline-Reader: Ein Programm, womit sich --> E-mails oder --> News gesammelt bearbeiten oder verlassen lassen, ohne daß zugleich eine Verbindung zu einem Online-dienst oder dem Internet besteht, also --> Off-line. Die Verwendung eines Offline-Reader ist zum Sparen von Telefon- und Verbindungskosten ratsam, weil das Übertragen mehrerer Nachrichten auf den lokalen Rechner wesentlich schneller geht als das Lesen bei stehender Verbindung.

Online: Bedeutet wörtlich: aktive Leitung, und ist das Gegenteil von --> Offline; das heißt, die Verbindung zu einem Onlinedienst oder dem Internet besteht.

OnIine-Dienst: Im Gegensatz zum Internet ist ein Online-Dienst ein geschlossener Rechnerverbund mit einer zentralen Verwaltung. OnlineDienste sind de facto kommerzielle Einrichtungen; ihre Betreiber leben von den Benutzergebühren, die ihre Mitglieder für den Zugang zahlen. Dafür sind dann auch die verfügbaren Datenbestände anders als im Internet organisiert, strukturiert und gepflegt. Bekannte Online-Dienste sind beispielsweise --> America Online und
--> Compuserve. Viele Online-Dienste fungieren gleichzeitig als --> Provider oder ermöglichen den Zugang auf bestimmte Bereiche des Internet über  Gateways.

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Plug-In: Erweiterung für einen WWW-Browser, um Seiten zu betrachten, die nicht im --> HTMLFormat vorliegen. So gibt es etwa Plug-Ins für die Anzeige von dreidimensionalen Grafiken im --> VRML-Standard.

POP: 1. Abkürzung für ,,Post Office Protocol; das Protokoll, mit dem der Mail-Server eines --> Providers im Internet arbeitet.
2. Kürzel für ,,Point of Presence"; Bezeichnung für einen Einwählpunkt ins Internet, den ein --> Provider seinen Kunden zur Verfügung stellt. Ein Internet-Provider stellt entweder mehrere POPs auf, um möglichst vielen Teilnehmern eine Verbindung zum Ortstarif zu ermöglichen, oder aber er kooperiert mit lokalen Firmen als ,,Unter-Provider".

Pseudonym: Ein Pseudonym ist ein frei gewählter Phantasiename, der in vielen Mailboxen oder OnlineDiensten als Benutzerkennung anstelle des richtigen Namens (--> Real/name) verwendet wird.

PPP: Abkürzung für Point-to-Point Protocol, was wörtlich ,,Protokoll für die Übertragung von Punkt zu Punkt" bedeutet. PPP wurde 1991 von der IETF (Intemet Engöteering Task Force) definiert. Ähnlich --> SLIP ist PPP ein Übertragungsprotokoll, mit dessen Hilfe man sich per Modem über die Telefonleitung in das Internet ein- wählen kann. Das Protokoll regelt die Verbindung zwischen dem Rechner des Anwenders und dem
--> POP-Rechner des --> Providers.

Provider: Bezeichnung für den Anbieter eines Internet-Zugangs (--> POP). Ein Provider bietet üblicherweise  einwählrnöglichkeiten über Modem sowie ISDN-Verbindungen ins Internet an und verlangt dafür entweder einen monatlichen Pauschal- betrag oder/und Zeit- oder datentransferabhängige Nutzungsgebühren. Auch einige Online-Dienste, wie etwa AOL, Compuserve und T-Online, fungieren als Internet-provider.

Puiswahiverfahren: Bezeichnung für ein Wählverfahren, bei dem die einzelnen Zahlen durch eine bestimmte Anzahl gleichartiger Impulse übermittelt werden. Um zum Beispiel eine 6 zu wählen, werden sechs Kurzschlüsse auf der Telefonleitung erzeugt. Man hört beim Wählen des Telefons oder Modems eine entsprechende Anzahl von Knackgeräuschen bei jeder Ziffer. Das Pulswahlverfahren wird in Deutschland nach und nach durch das moderne -> Tonwahlverfahren  abgelöst.

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Quote: Ein Zitat; meistens ein Bezug auf einen bestimmten Textteil einer Original-E-Mail oder eines Beitrags in einem Diskussionsforum, auf den man antwortet. Ein solches Zitat erkennt man meist an einem ,,>" am Anfang der Zeile. Manche E-Mail-Programme verfügen über eine Quote-Funktion, die in die Antwort auf eine E-Mail den Originaltext mit ,,>,,-Zeichen automatisch einbindet.

QTD: Quote of The Day. So wird der ,,Witz des Tages" bezeichnet, der oft in --> Signaturen eingebaut wird.

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Real Audio: Abseits aller Wav-, .Voc-, und .Midi-Formate hat sich im Internet ein eigenständiges Soundformat etabliert, mit dem man über eine einigermaßen schnelle Verbindung auch Echtzeit-Audio hören kann. Dazu braucht man ein entsprechendes Shareware-Programm, das sich in alle gängigen -->WWW-Browser einbinden läßt. Bei weit
über 100 Netzadressen kann man bereits Real Audio hören und verschiedene Radiosender bieten ebenfalls Real Audio an  einige zeitweise sogar mit einem Live-Programm Dazu die Info übers Internet unter:
http://www.Rea1Audio.com

Realname: Bezeichnung für den echten und wirklichen Namen eines Anwenders in einer Mailbox oder einem anderen Kommunikationssystem. Das Gegenstück hierzu ist das --> Pseudonym.

Reply: Englische Bezeichnung für eine Antwort (oder auch einen Kommentar) auf eine E-Mail oder einen Diskussionsbeitrag.

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Shell-Account: Bezeichnung für die Zugangsberechtigung zu einem anderen Rechner, die das Arbeiten auf der Betriebssystemebene erlaubt, Shell Accounts werden gewöhnlich nur an den SysOp und seine Mitarbeiter vergeben. Ein Shell-Account ist ein Zugang zum Internet, bei dem der User keine direkte IP-Verbindung via --> SLIP oder--> PPP hat, sondern sich mittels eines Terminalprogramms an den Unix-Rechner des Providers anmeldet. Das ist zum Beispiel sinnvoll, damit der --> Administrator auch per Modem aus der Ferne Einstellungen am POP-Rechner vornehmen oder auch Benutzerdaten ändern kann.

Signature: englisch für ,,Unterschrift". E-Mails oder Forenbeiträge in --> Newsgroups können natürlich keine richtige Unterschrift enthalten, enden aber oft mit dem Usernamen des Absenders, dessen E-Mail Adresse (häufig noch mit einem witzigen Spruch) als individuelles Erkennungszeichen dient, das ist seine Signature.

SLIP: Abkürzung für ,,Serial Line Internet Protocol" und Bezeichnung für ein einfaches und leicht einzusetzendes Internet-Protokell für serielle Leitungen, ähnlich dem ---> PPP SLIP ist dabei ein Ubertragungsprotokoll, mit dessen Hilfe man sich per Modem über die Telefonleitung in das Internet einwählen kann. Doch wird SLIP immer mehr durch das schnellere PPP ersetzt.

Smiley: Smileys sind stilisierte Gesichter, die aus ASCII-Zeichen aufgebaut werden, um in Mailboxen oder E-Mails die Stimmungslage (oder einen iroischen Unterton) des Absenders ausdrücken zu können. Um die beabsichtigte Botschaft entziffern zu können, sollte man die Vorlage nach links drehen und mit etwas Phantasie sind die ,,Gesichter" dann auch zu erkennen. Beispiele:
:-) Lächeln, Spaß, User freut sieh,
;-) Augenzwinkern, tangiert mich nicht,
:-1 Enttäuschung, schlecht gelaunt.

Snail-MaiI: Bedeutet übersetzt ,,Schneckenpost". So bezeichnen DFÜ-Teilnehmer die ,,richtige" Post, die im Vergleich zu E-mails extrem langsam ist.

SMTP: Abkürzung für ,,Simple Mail Transfer Protocol" und Bezeichnung für ein einfaches Übertragungsprotokoll für E-Mails.


SysOp: Abkürzung für ,,Systemoperator"; der--> Administrator einer Mailbox eines Internet-Zugangsrechners oder eines Diskussionsforums in einem Online-Dienst. Der SysOp ist unter anderem für den korrekten Ablauf von Diskussionen und die Einhaltung der ,,Netiquette" zuständig.

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TCP/IP: Abkürzung für ,,Transmission Control Protocol / Internet Protocol". Der Ausdruck steht für ein in den 70er Jahren entwickeltes Paket an Protokollen für Netzwerke. Diese bilden die technische Grundlage für den Datenverkehr im Internet, genauso wie etwa das IPX-Protokoll für Novell-Netzwerke.

Telnet: Bezeichnung für einen Internet-Dienst, der es dem Benutzer erlaubt, sich auf einem Server einzuloggen und diesen über bestimmte Befehle fernzusteuern. In einem Terminalfenster wird bei einer Telnet-Verbindung mit einem geeigneten Programm die komplette Bildschimausgabe des angewählten Rechners dargestellt. Tastenanschlage übermittelt das Telnet-Programm dabei so, als wären sie direkt auf dem entfernten Rechner ausgeführt worden. Zusammen mit einem -->ShellAccount  läßt sich damit ein Computer über eine Internet-Verbindung vollständig fernsteuern.

Terminalprogramm: ,,Terminals" stammelt noch aus der Großrechner-Ära und waren Geräte. die nur dazu dienten, mit einem solchen Großrechner zu kommunizieren, sie waren dabei gewissermaßen nicht mehr als eine Tastatur-/Bildschirmkombination. Auf einem PC simuliert ein Terminalprogramm im Grunde ein derartiges Gerät, etwa für die Verbindung zu einer Mailbox. Auch ein --> Telnet-Programm ist eine Art Terminalprogramm. Ein Terminalprogramm, wie beispielsweise Procomm, bietet eine einfache Möglichkeit, dem Modem Befehle zu übermitteln.

Thread: Eine zusammenhängende Kette von Antworten auf einen ,,Basisbeitrag" in einer --> Newsgroups oder einem Diskussionsforum eines Onlinedienst zu einem ganz bestimmten Thema.

Timeout: Damit wird der Ablauf einer bestimmten Zeitbegrenzung bezeichnet. Timeouts dienen dabei zur Sicherung von Verbindungen gegen anhaltende Nicht-Sendung und können innerhalb einer Verbindung zur Wiederholung der letzten Aktion. wie beispielsweise zu dem erneuten Übertragen eines Datenblocks oder auch zum Abbruch einer Verbindung führen.
Ein Timeout-Fehler tritt vor allein dann auf, wenn der Versuch, sich mit einem bestimmten Internet- Rechner zu verbinden, für die Dauer der definierten Zeitspanne ohne eine Antwort blieb.

Tonwahlverfahren: Beim Tonwahlverfahren wird im Gegensatz zum --> Pulswahlverfahren Ohren die gewählte Ziffer durch das gleichzeitige Senden von zwei Tönen aus einem Vorrat von fünf Tönen dargestellt. Der Vorteil der Tonwahl besteht vor allem darin, daß die Frequenzen der beiden gesendeten Töne 50 weit auseinander liegen, daß Fehler durch eine unzulängliche Telefonleitung nahezu ausgeschlossen werden können. Da auch die Länge der Töne und eventuelle Pausen unkritisch sind, ist dieses Verfahren gegenüber der Puls wahl nicht nur schneller, sondern auch uni einiges sicherer. Das Tonwahlverfahren löst auch hierzulande nach und nach das inzwischen veraltete Pulswahlverfahren ab.

Traffic: Englischer Begriff für ,,Verkehr.'; bezeichnet die Auslastung eines Netzes oder Netzbereichs durch gleichzeitig aktive Anwender. Der effektive --> Datendurchsatz hängt im Internet sehr stark vom herrschenden Verkehr auf dem angewählten Server oder in einem bestimmten Netzsegment ab.

Trumpet Winsock: Bekanntes Shareware-Programm für Anwender von Windows 3.X: es dient zur Verbindung des PCs mit dem Internet. Übernimmt die gleiche Aufgabe wie das --> DFÜ-Netzwerk von Windows 95 und besteht aus der
--> WINSOCK.DLL einem Wählprogramm für das Modem und einer Scriptsprache für die Automatisierung des --> Login-Vorgangs.

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Upload: Das Senden einer Datei an eine Mailbox oder einen OnlineDienst: Gegenteil zu --> Download.

Usenet: Bezeichnet ein Computernetz das zwar unabhängig vom Internet entstand, heute aber weitgehend über das Internet abgewickelt wird, und das dem Austausch von Mitteilungen und Meinungen in --> Newsgroups dient.
Das Usenet ist genaugenommen ein Nachrichten-Verteil-Service, der auf speziellen News-Servern läuft (etwa news. compuserve. com). Als Transportmittel für die Nachrichten werden hierbei ganz unterschiedliche Netzwerke ebenso wie natürlich auch Teile des Internet benutzt. Im Usenet gibt es nur öffentlich zugängliche Nachrichten. Das heißt, auf eine einmal ,,gepostete" Nachricht können beliebig viele Teilnehmer reagieren, was zu oft langen und komplizierten Ketten von Rede und Gegenrede führt: den --> Threads (die dann jeder lesen kann).
In letzter Zeit kam das Usenet, damit das ganze Internet sowie Provider, die Zugriff auf das Usenet bieten (etwa Compuserve und AOL), massiv in Verruf. Deshalb, weil im Usenet keine Kontrolle über den Inhalt der Newsgroups besteht und einige --> Newsgroups sich mit pornographischen und illegalen Inhalten beschäftigen. Doch ist es den Betreibern von News-Servern möglich, den Transport bestimmter Newsgroups zu blockieren.

Username: Bezeichnung für den Benutzernamen (die --> Benutzerkennung), der den Teilnehmer eines Online-Dienstes, einer Mailbox oder des Internet eindeutig identifiziert. Im Internet ist der Username gleichzeitig die--> E-Mail-Adresse. Die Einheit aus Benutzernamen Paßwort und Zugriffsrechten wird dann auch als -->Account bezeichnet.

UUE-Kodierung: Spezielles Kodierungsverfahren, mit dem Binärdateien Bestandteil von E-Mails oder anderen textorientierten Formaten werden. Zum Kodieren und Dekodieren des UUE-Formats gibt es spezielle Programme.

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Veronica: Abkürzung für "Very easy rodent oriented netwide index to computer archives" und auch eine
Bezeichnung für eine Erweiterung des --> Gopher Veronica ist das zur Zeit leistungsstärkste textorientierte Suchwerkzeug im Internet, und möchte man bestimmte Informationen zu verschiedenen Themengebieten recherchieren, ist Veronica erste Wahl.

VRML: Abkürzung für ,,Virtual Reality Modeling Language" und die Internet-Bezeichnung für einen neuen Standard für 3D im --> WWW dem sich inzwischen schon über 50 Unternehmen (unter anderem AOL, Netscape und IBM) angeschlossen haben. Die Spezifikation namens ,.Moving Worlds" erlaubt es dem Internet-Anwender, dreidimensionale Datenwelten zu empfangen und anzuschauen. VRML-Seiten lassen sich mit einem --> WWW-Browser aber nur dann betrachten, wenn die entsprechende Erweiterung (--> Plug-in) installiert ist.

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Wahlsperre: Eine Wahlsperre ist eine Vorrichtung in einem Modem, die verhindert, daß Telefonnummern ohne Zustandekommen einer Verbindung durchgehend oft gewählt werden können. Jedes Modem, das in Deutschland zugelassen ist, muß mit einer solchen Wahlsperre ausgestattet sein. Das Abschalten der Wahlsperre, etwa über einen entsprechenden, meist undokumentierten --> AT-Befehl, ist zwar bei vielen Modems technisch möglich. Dabei verliert das Gerät aber seine--> BZT-Zulassung, der Betrieb eines derart manipulierten Modems ist verboten.

WAIS: Abkürzung für ,,Wide Area Information Server", was wörtlich "Weitbereichs-lnformations-Server" bedeutet und eine Software im Internet ist, die zum Abrufen von Informationen aus Datenbanken konzipiert wurde, die über das samte Internet verteilt sind. WAIS-Programme werden für alle wichtigen Betriebssysteme angeboten.

Web-Browser: Bezeichnung für ein Anwendungsprogramm mit grafi-scher Benutzeroberfläche, die das Navigieren im World Wide Web per Mausklick ermöglicht. Bekannte Browser sind Mosaic, Netscape Navigator und Microsoft Explorer, womit sich das Internet bequem durchforsten läßt. Die meisten aktuellen Browser können darüber hinaus Dienste wie -> FTP oder --> Gopher benutzen und ent-halten Module für den Zugriff auf -> Newsgroups sowie für das Senden und Empfangen von -> E-Mails.

Web-Publishing: Damit bezeichnet man das Bereitstellen von Informationen im -> WWW Zwei Dinge braucht man dazu:
Software, die das Gestalten von --> HTML-Seiten erlaubt und entwe-der einen -> Provider der Plattenplatz auf einem WWW-Server zur Verfügung stellt, oder einen eigenen WWW-Server (ein eigener Rechner mit spezieller Software), der permanent mit dem Internet verbunden ist.

WHOIS: Spezielle Adreßdaten-banken im Internet, die. ausgehend von einer E-Mail-Adresse, weitere Informationen zum zugehörigen Internet-Teilnehmer gespeichert haben. WHOIS-Server verwalten lediglich Daten, die der Besitzer der Adresse dort angemeldet hat die Wahrscheinlichkeit, die zu einer E-Mail-Adresse gehörende Telefonnummer des Besitzers zu finden, ist also eher gering. Allerdings kann WHOIS gute Dienste leisten. wenn man beispielsweise einen Mitarbeiter eines an das Internet angeschlossenen wissenschaftlichen Instituts sucht. Wie für fast alle Internet-Dienste werden auch für WHOIS ein spezielles Programm oder eine -> Telnet--Verbindung mit -> Shell-Account benötigt.

Winsock: Abkürzung für ,,Windows Socket". Die Datei WINSOCK. DLL ist das Modul, das Windows um das -> TCP/IP-Pro-tokoll ergänzt und für die Verbindung des PCs mit einem -> POP zuständig ist. Immer dann, wenn ein Internet- Programm, zum Beispiel ein -> Web--Browser mit dem Netz kommunizieren will. etwa einen bestimmten WWW-Server anwählt, gibt es die Anforderung an die WINSOCK.DLL weiter. Die kümmert sich dann um das Physikalische, beziehungsweise meldet, wenn keine Verbindung zum Internet besteht oder ein --> Timeout-Fehler auftritt. Das Winsock-Modul ist eine Ursache für die Probleme, die viele Anwender beim Konfigurieren einer Internet- Verbindung haben, da es etliche untereinander nicht kompatible Versionen der DLL-Datei gibt.

World Wide Web: -> WWW

WWW: Das WWW - Abkürzung für ,,World Wide Web" ist eine Art "Unternetz" des Internet, das von WWW-Servern gebildet wird, die Daten im HTML-Format zum Abruf bereitstellen. Im Gegensatz zur frühe-ren reinen Textdarstellung im Internet bietet das WWW die Möglichkeit. Textinformationen, Grafiken, sogar Töne, Animationen und Videos im Internet zu übertragen.
Eine weitere Kernfunktion ist der Einsatz von -> Links. die das schnelle Springen zu verwandten Informationen im WWW erlauben. Um sich im WWW zu bewegen, ist außer der Internet-Verbindung ein -> Web-Browser notwendig. Der derzeitige Internet-Boom ist vor allem auf das WWW zurückzuführen. das zunehmend Inhaltsträger Nummer eins im Internet wird. Viele Anwender, die vom Internet sprechen, mei-nen eigentlich das WWW. Die Langsamkeit des WWW durch den ständig steigenden -> Traffic führte dann auch zu der spöttischen Bezeichnung:
WWW=warten, warten, warten auf...

WWW-Browser: --> Web-Browser

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Yahoo: Bezeichnung für ein großes, mathematisch sortiertes Verzeichnis von WWW-Seiten im Internet. Für Internet-Einsteiger bietet sich die Suche mit Yahoo an, denn in diesem Verzeichnis finden sich annähernd 40.000 thematisch sortierte Verweise auf wirklich attraktive Internet-Angebote. Zusätzlich bietet Yahoo eine Funktion an, nach frei definierbaren Schlagworten zu suchen.
Zu erreichen ist Yahoo über: http:// www.yahoo.com.

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Zugriffsberechtigung: 
Bezeichnung für Rechte. die einem Anwender in einem Netzwerk. in einer Mailbox oder einem anderen ähnlichen Kommunikationssystem durch den Systemverantwortlichen eingeräumt werden. Jedem Anwender können dabei individuelle Zugriffs- rechte auf bestimmte Dateien, Verzeichnisse oder sogar auf Geräte. wie etwa einem Drucker, gestattet und natürlich auch gesperrt werden. Im Internet kommen Zugriffsberechtigtingen in erster Linie bei --> FTP- Servern zum Tragen, bei denen nicht gleich jeder beliebige Anwender auf ein Verzeichnis zugreifen darf.

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