An der "Neuen Welt" wird eine Hochwasserschutzmauer gebaut

Zur Hauptseite

Nicht nur vielen Staßfurter ist dieses Bild bekannt, Hochwasser an der "Neuen Welt".
Diese Aufnahme stammt vom 27.01.2011. Schlimmste Auswirkungen hatte das Hochwasser von 1994 (siehe Video).
Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, Flussbereich Halberstadt plante hier die Herstellung
 einer Hochwasserschutzanlage in Staßfurt.

 



Stahlspundbohlen mit einer Länge von über 5 Metern werden zu 70 % wurden in das Erdreich getrieben und sollen den Uferbereich der Bode stabilisieren.
Hinsichtlich des Flächenbedarfs und der Lärmbelastung für die unmittelbar angrenzende Wohnbebauung und eines Krankenhauses wurde die Gründung der Mauer auf einer Spundwand gewählt, die mit Hilfe einer hydraulischen Presse geräuscharm und vibrationsfrei in den Baugrund eingebracht werden kann. 
Auf diese wurden durch massive Betonwände mit ansehnlicher Mauerstruktur aufgesetzt..



 

TECHNISCHE DATEN
  • Länge der Hochwasserschutzmauer: 220 m
  • Mauerhöhe freistehend: bis 2,5 m
  • Länge der Spundbohlen: bis 6,5 m
  • Länge der Unterhaltungswege: 180 m
  • Länge der Binnenentwässerung: 180 m
  •  

Kosten für die Stadt Staßfurt immerhin über 850 000 Euro.
Ein großer Teil wird von der EU und vom Land Sachsen-Anhalt gefördert wird.

Der Anblick von der Bode aus, ist nicht unangenehm
Für die Anwohner geht ein schöner Blick auf die Bode verloren, dafür profitieren sie von einem besseren Hochwasserschutz.

Zur Hauptseite