Unter dieser Rubrik möchte ich eine neue Serie beginnen, die wichtige Veränderungen in Staßurt der letzten 10 Jahre aufzeigt.

  Die "Steinvilla" am Bahnhof

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Hier berichteten wir im Mai 2006 über die Situation am Bahnhof. Ein Thema war die ausgebrannte Villa am Bahnhof. Die Villa aus dem 19. Jahrhundert diente einst als Likörfabrik ("Schnaps Stein"), dann war sie lange Jahre das Stadtcafé beziehungsweise eine Gaststätte, bis ein Brand dem Gebäude schwere Schäden zufügte (Siehe die nachfolgenden Bilder).


 

Wie sieht es heute hier aus?

Die Lebenshilfe "Bördeland" GmbH hat die Villa übernommen und aufwendig saniert. Hier soll ein neues Servicezentrum am Bahnhof in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um eine Außenstelle der Werkstatt für Behinderte, in der 30 psychisch kranke Menschen beschäftigt werden können.

 
Mehraufwendungen sind entstanden, weil sich beim Bau herausgestellt hat, dass die Decken durch den jahrelangen Leerstand und das Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen waren und erneuert werden mussten. Dadurch stand am Ende quasi nur noch die äußere Hülle des Gebäudes.

Die Dachkonstruktion wurde vereinfacht. Ansonsten wurde die Ansicht erhalten.

Die fertige Ansicht, ein Schmuckstück, eine Bereicherung für Staßfurt. In diese Einrichtung wurden eine Wäscherei, eine Heißmangel, eine Änderungsschneiderei sowie eine chemische Reinigung integriert. Darüber hinaus gibt es einen Copyshop, in dem Kopierarbeiten vorgenommen und Schriftstücke sowie wertvolle Bilder laminiert werden können. Zum Leistungsspektrum des Servicezentrums gehören aber auch buchbinderische und Gravierarbeiten.
In einem anderen Bereich entstehen unter den geschicken Händen der Mitarbeiter keramische Arbeiten, Kerzen sowie kreativer Wand- und Tischschmuck. In dem angrenzenden Gebäude (ganz rechts der Anbau), in dem sich zu DDR-Zeiten ein Intershop befand, zieht der Garten- und Landschaftsbau der Lebenshilfe ein.


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Bilder (C) Günther Mengewein